Hundeniere

Aufbau und Funktion der Hundeniere

Die Nieren sind als paarige Organe angelegt und sorgen für die Entschlackung des Blutes von Abbauprodukten des Stoffwechsels und körperfremden Substanzen.
Sie liegen links und rechts in der Bauchhöhle.
Ihre Gestalt ist bohnenförmig, der stark gebogene konvexe Rand zeigt zur Körperseite, der innere konkave setzt sich in einer starken Eintiefung (Hilus) fort.
Dort münden die Blutgefäße und der Harnleiter (Ureter), der den Urin aus dem Nierenbecken abfließen läßt.
Die Niere ist von einer leicht abziehbaren Kapsel umschlossen, die ihrerseits einen Bauchfellüberzug hat.
Die Absonderung des Urins erfolgt in den Harnkanälchen der Niere (Nephron), die drüsenähnlich gebaut sind.
Von hier aus wird der Urin über das Nierenbecken durch den Ureter zur Blase transportiert.
Die Niere produziert selbst keine eigenen Stoffe, sondern reguliert durch die Harnbildung die Blutzusammensetzung.
Als wichtigstes Ausscheidungsorgan des Körpers entfernt sie die StofBvechselschlacken.
Durch Wasserausscheidung oder -rückführung in den Körper reguliert sie den Flüssigkeits- und Mineralienausgleich.
Sie arbeitet ununterbrochen, um den Organismus vor einer Selbstvergiftung zu schützen.
Die Arbeitsleistung ändert sich jedoch je nach Nahrung, körperlicher Anstrengung oder Ruhe, Temperatur oder Krankheit.
Der Harn des Hundes ist klar, dünnflüssig und hellgelb.
Erst nach längerem Stehen trübt er sich.
Der Geruch ist unangenehm süßlich bis fleischbrüheähnlich.
Die Harnmenge ist abhängig von der Wasseraufnahme.
Da der Hund nur sehr wenige Schweißdrüsen besitzt und seine Körpertemperatur fast ausschließlich durch Abdampfen von Wasser beim Hecheln reguliert, ist die abgesonderte Urinmenge höher als bei anderen Lebewesen, die schwitzen können.
Sie beträgt zwischen einem Viertelliter und zwei Liter pro Tag.
Einflüsse auf das Durstgefühl und die Harnausscheidung haben natürlich in erster Linie die Blutzusammensetzung und der Blutdruck.
Überschreiten die harnpflichti-gen Stoffe im Blut einen festgelegten Schwellenwert, wird die Harnsekredon angeregt und das Blut dadurch gereinigt.
Ein erhöhter Blutdruck hat eine Steigerung der Absonderung zur Folge und umgekehrt.
Der Sekretionsdruck in der Niere treibt den kontinuierlich abgesonderten Harn vom Nierenbecken in den Ureter, der mit wellenähnlichen Muskelbewegungen für den Weitertransport in die Blase sorgt.
Der Ureter tritt schräg durch die Blasenwand, wodurch er bei steigender Blasenfüllung zusammengedrückt wird und somit ein Rückfluß ausgeschlossen ist.

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